Kirchgemeinde Kittlitz-Nostitz

Herzlich Willkommen in unserer Kirchgemeinde. Auf diesen Seiten möchten wir uns Ihnen vorstellen und einen Einblick in unser Gemeindeleben geben.

Unsere Kirchgemeinde befindet sich in der Oberlausitz, im Norden von Löbau, welche ein Gebiet von 28 kleinen Orten umfasst und momentan mehr als 900 Gemeindeglieder zählt.

Jeden Sonntag kommen Christen aus diesen Orten zusammen, um in einer unseren beiden Kirchen miteinander Gottesdienst zu feiern. Man kann wohl sagen, dass diese sonntäglichen Zusammentreffen das Herzstück unseres Gemeindelebens sind. Sonntagvormittag ist Zeit für Gott. Wir hören darauf, was Gott uns sagen will und lassen uns von Ihm stark machen für den Alltag. Wir treffen als Geschwister zusammen und erfahren auch das als stärkend und ermutigend.

Neben den sonntäglichen Gottesdiensten gibt es noch allerhand weitere Möglichkeiten, sich in unserer Gemeinde zu treffen und einzubringen. Eine Übersicht über die regelmäßigen Treffpunkte finden Sie hier. Sie sind herzlich eingeladen vorbeizukommen und zu sehen, in welcher Gruppe Sie sich zu Hause fühlen können.

Wir sind dankbar dafür, Gott zu kennen und leben aus seiner Liebe. Unser größter Wunsch ist es, die Menschen, denen wir begegnen mit der Liebe Gottes in Berührung zu bringen. Wir sind voller Zuversicht und vertrauen darauf, dass Gott sein Reich baut.

Ihre Pfarrerin Elisabeth Süßmitt


Monatsspruch Dezember 2019

Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.
Jes 50,10 (E)

Die Durchführung der Maßnahmen wurde mit öffentlichen Mitteln unterstützt:

Durch die Europäische Union gewährte Zuwendungen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) in Verbindung mit dem sächsischen Strategieprogramm LEADER

Die Pfarrscheune im Pfarrhof in Kittlitz bietet durch den durchgeführten Umbau viele Möglichkeiten für das Kirchgemeindeleben. Es fand in 2019 eine denkmalpflegerische Modernisierung statt. Dadurch ist ein großer Multifunktionsraum mit einer Kaltnutzung entstanden.

Zuvor hatte die Pfarrrscheune in den letzten Jahren keine spezielle Nutzung, sie diente lediglich als Ablageort von nicht benötigten Dingen.

Es erfolgte die statische Sicherung der Pfarrscheune. Dazu hat der Zimmermann diverse Arbeiten ausgeführt, wie zum Beispiel Holzstützen angeschuht, Holzüberzüge für die statische Ertüchtigung der Torbögen eingebaut und Windrispenbänder für die Aussteifung des Dachstuhles eingebaut.

Das Bauhauptgewerk hat abschnittsweise die Fundamente verstärkt, wegen der Frostsicherheit Gelände angefüllt, die Giebel mittels Zugverankerungen gesichert und eine Mauerwerkrisssanierung durchgeführt. Für die Nutzbarmachung der Scheune wurde der Fußboden erneuert. Dazu wurde das schräge und ungleiche Fußbodenniveau ausgeglichen und ein Klinkerboden auf Kiesschicht eingebaut. Im Bereich der neuen Torverglasungen wurden die Granitschwellen für die barrierefreie Erschließung in der Höhenlage angepasst.

Der Elektriker hat die Elektroinstallation inklusiv aller Installationen und zentralen Anlagen komplett erneuert. Die vorhandenen Leitungen wurden demontiert und entsorgt. Für die Beleuchtung wurden Pendelleuchten, Dachraum- und Wandfluter eingebaut. Man hat durch die Pendelleuchten eine Grundbeleuchtung, und ergänzend für das Erleben des Dachtragwerkes und des Natursteinmauerwerkes auch Akzentbeleuchtung durch die Dachraum- bzw. Wandfluter.

Die Fundamentverstärkung konnte an der Längsseite der Südfassade aufgrund des Geländeversprunges mit einfacheren Mitteln auf der Innenseite als Sockel vorgelagert werden. Dieser Sockel wurde vom Zimmermann mit einem Holzbelag versehen, sodass eine Sitzbank entstanden ist.

Um den Scheunenraum in den Funktionsbereichen zu gliedern, wurde eine Holzständerwand mit einer Brettverschalung integriert. Dieses Bauteil wurde vom Zimmermann hergestellt.

Die Pfarrscheune hat zwei große, ehemalige Scheunentore. Früher fuhren dort die Fuhrwerke und Erntewagen hinein. Kleinere Öffnungen dienten zur Belüftung. Der Tischler hat in dieser Leader-Baumaßnahme zwei große Verglasungen mit Tür- und Fensterflügeln eingebaut. Dadurch ist eine großzügige Belichtung bei gleichzeitiger Abgeschlossenheit des Scheunenraumes gegeben und der Raum kann für Veranstaltungen optimal genutzt werden. Die kleineren Öffnungen wurden mit kleinen Verglasungen geschlossen, um keine Zugerscheinungen zu haben.

Dipl. Ing. (FH) Innenarchitektin Katharina Cieslak-Caras